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Cremes, Peeling, Nanotechnologie – Welche Luxus-Anti-Aging Methoden sind sinnvoll?

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Egal welchen Online-Shop für Kosmetik man aufsucht: Zahlreiche teure Cremes versprechen durch neue Innovationen noch besser zu sein als ihre Vorgänger. Die Frage, die sich vielen Konsumenten stellt, ist, ob solche Cremes ihr Geld tatsächlich wert sind.

Inzwischen gibt es zahlreiche Studien und Tests, die vor allem eines belegen: Teuer ist nicht gleich gut. Gerade die Stiftung Warentest veröffentlicht immer wieder teilweise überraschende Ergebnisse, die belegen, dass die richtige Hautpflege günstig sein kann. Bevor man ein Produkt kauft, sollte man es also selber testen oder sich in Zeitschriften informieren. Ein gutes Produkt zu erkennen wird jedoch in letzter Zeit schwieriger. Zahlreiche Hersteller werben gerade bei Anti-Aging-Produkten mit Schlagworten wie „Nano“ oder „DNAcare“. Da dies relativ unbestimmte Begriffe sind, weiß der Kunde in den meisten Fällen nicht, was er eigentlich kauft. „DNAcare“ heißt im Prinzip lediglich, dass bestimmte Stoffe enthalten sind, die die DNA vor UV-Einstrahlung, Nikotin oder Smog schützen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise auch eine einfache Sonnenschutzcreme damit bewerben. Tatsächlich wurden zahlreiche alte Cremes im Nachhinein ohne Rezepturänderung mit diesem Begriff oder ähnlichen Worten beworben. Da so suggeriert wird, dass die Creme auf einer besonders innovativen Forschung basiert, weckt dies beim Kunden zum Teil falsche Erwartungen.

Der „Nano“-Begriff ist hingegen komplexer. Dadurch, dass Nanopartikel tatsächlich an Stellen im Körper gelangen können, an die sie üblicherweise nicht gelangen, ist das Risiko solcher Cremes nicht abzuschätzen. Obwohl diese Technik verstärkt in der Kosmetik Verwendung findet, fehlen Langzeitstudien, die Wirkung und Risiken solcher Substanzen umfassend belegen. Deswegen könnte es ratsam sein, auf herkömmliche Produkte zurückzugreifen. Es gibt durchaus altbekannte Substanzen, die die Alterung der Haut etwas verlangsamen können. Hierzu gehören vor allem die Vitamine A, C, B3 und B9, Hyaluronsäure und Kollagen. Auch Phytohormone, Koenzym Q10, Polypeptide und Polyphenole sollen die Hautalterung bremsen können.

Im Zweifelsfall sollten also vor allem die Inhaltsstoffe überprüft werden und nicht der Preis oder Werbeslogans.

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