Freunde der Modernen Kunst und der Pop Art mit dem nötigen Kleingeld sollten sich den 30. Juni merken, denn an diesem Tag findet in London bei Christie’s die Auktion „Post-War & Contemporary Art“ statt.
Diese überzeugt mit ein paar echten „Kunstschätzen“ aus den letzten Jahrzehnten. U.a. kommt Andy Warhols berühmtes Porträt von Liz Taylor mit dem Titel „Silver Liz“ unter den Hammer. Es wurde für Warhols legendäre Ausstellung in der Ferus Gallery in Los Angeles im Oktober 1963 gemalt, befand sich seit 20 Jahren in Privatbesitz und war seitdem in keiner öffentlichen Ausstellung mehr zu sehen.
Experten schätzen das Werk auf 11 Millionen US-Dollar (knapp 9,1 Millionen Euro). Doch angesichts der momentanen Entwicklung auf dem Kunstmarkt könnte es durchaus mehr erzielen.
Desweiteren werden zum Beispiel auch noch das Ölgemälde „Loopy“ von Jeff Koons, Roy Liechtensteins „Woman Reading“ und „Abstraktes Bild“ von Gerhard Richter versteigert.
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Im Libanon sind wir auf eine der wohl skurrilsten Luxus-Auktionen überhaupt gestoßen, denn bei der Versteigerung eines Handyanbieters im Mövenpickhotel in Beirut, ging es nicht etwa um die teuersten Telefone der Welt, sondern einzig allein um die Nummer und die muss natürlich so einprägsam wie möglich sein.
So ersteigerte eine Frau für ganze 450.000 Dollar die 70 70 70 70.
Für Geschäftsleute und Unternehmen würde das ja noch Sinn machen, doch die Frau gab an, sie sammle einfach nur Telefonnummern und sei mittlerweile bereits im Besitz von 30 SIM-Karten.
Das nennen wir doch mal ein luxuriöses Hobby!
Gibt es etwas besseres als eine schöne Flasche erlesenen Weins? Und so fanden sich auch in diesem Jahr am Mittwoch Weinkenner aus aller Welt im altehrwürdigen Auktionshaus Sotheby’s ein um für ganz besondere Flaschen zu bieten.
Natürlich wurden auch Flaschen in normaler Größe versteigert, doch das Highlight war wohl eine Melchior (auch Goliath, 18 l)- Flasche Château Cheval Blanc (2006), St. Emilion, 1er Grand Cru Classé. Diese hatte das Auktionshaus im Vorfeld auf 3.600 bis 4.800 Pfund geschätzt.
Doch unter den Bietern befanden sich wohl ein paar besondere Liebhaber, so dass die Flasche am Ende für ganze 16.100 Pfund (ca. 18.580 Euro) unter den Hammer kam.
Weitere Highlights der Auktion: 12 Flaschen Echézeaux (2001), Georges & Henri Jayer, Côte de Nuits, Grand Cru, für 4.600 Pfund (etwa 5.300 Euro) und eine Imperiale (6,4 l)-Flasche Château Haut Brion (2005), Pessac-Léognan (Graves), 1er Cru Classé, für 5.980 Pfund (etwa 6.900 Euro).
Bei vielen Fashionistas haben sich im Laufe der Jahre wahre Schätze in den Kleiderschränken bzw. Ankleidezimmern angehäuft. Doch manchmal muss Ausmisten einfach sein, damit man wieder Platz für neue edle Stücke hat…
Wer ein Fan von Pieces der Marke Gucci ist und demnächst solch eine Ausmist-Aktion plant, sollte jetzt genau aufpassen, denn seit kurzem bietet das Auktionshaus Christie’s einen ganz besonderen Service an.
Von Experten kann man über den sogenannten Gucci Collector genau den Wert der Gucci-Handtasche, des Gucci-Schuhs oder was immer man will bestimmen lassen.
Dafür macht man einfach ein oder mehrere Fotos des guten Stücks und lädt diese dann auf die Seite des Gucci Collectors hoch. Die Experten schätzen dann innerhalb von zwei bis vier Wochen den Wert. Auf diese Art und Weise kann man sicher gehen, dass die Dinge auch zu dem Preis verkauft werden, den sie wert sind.
Geleitet wird das Ganze übrigens von der Modechefin von Christie’s, Patricia Frost…