Nicht umsonst wurde das Gewürz Safran früher als das rote Gold bezeichnet, denn noch heute muss man so einiges dafür zahlen. Rund 15 Euro kostet nur ein Gramm dieser edlen Blütenfäden.
Der Preis rechtfertigt sich vor allem durch den enormen Arbeitsaufwand, den die Arbeiter beim Ernten der einzelnen feinen Blütenfäden haben. So wundert es wahrscheinlich auch nur die wenigsten, dass die Pflanze meist in Ländern angebaut wird, wo Arbeiter nicht so viel kosten. Oder man fälscht das Gewürz einfach. So gibt es Safran zum Beispiel als Pulver. Hier kann man sich sicher sein, dass es sich um keinen echten Safran handelt.
Meist steckt hinter diesem Gewürz einfach Curcuma. Jedoch merkt der geschulte Gaumen dies spätestens am Geschmack, denn Curcuma färbt zwar auch gelb, jedoch schmeckt ganz anders als Safran.
Beim Kauf von Safran also ganz genau hingucken und sich informieren!
Man kann ja inzwischen aus fast jedem Lebensmittel ein edles Produkt machen. Im Notfall gibt man einfach etwas Blattgold dazu und schon werden aus Burger, Pizza, Currywurst und Co. ein „edles Vergnügen“.
Das Gleiche gilt natürlich auch für die süßen Köstlichkeiten des Lebens und so stößt man in etwas edleren Cafés und Konditoreien in letzter Zeit immer häufiger auf Zucker, der entweder nur golden eingefärbt wurde oder gleich mit echtem Gold versehen ist.
Diesen Gold-Zucker gibt es im Streuer für die Getränke oder auch zum Dekorieren von kleinen und feinen Kuchen.
Garantiert nicht unbedingt jedermanns Sache, aber wer auf solche Gimmicks steht, wird sicherlich Spaß an den Blicken der Gäste haben…
Wenn Herrchen oder Frauchen so richtig schlemmen, sollen die kleinen Lieblinge dem natürlich in nichts nachstehen. Nur sind wir mal ehrlich: Normales Hundefutter zeugt meist nicht gerade von Qualität. Da muss man dem Hund schon aufwendig richtiges Fleisch vorsetzen oder man wendet sich voller Vertrauen wirklich gutem Luxusfutter zu.
Seit ein paar Jahren gibt es die Marke „Terra Canis“ nun schon und jährlich wird es beliebter. Und das mit Recht, denn in diesem Futter findet man keine Chemie, Schlachtabfälle oder Knochenmehl. Nein, nur das Beste kommt in diese Dosen, denn nicht umsonst lautet das Motto der Firma „Mahlzeiten, die einen Stern verdienen“.
Mittlerweile gibt es dreizehn unterschiedliche Sorten, dazu kommen noch spezielle Leckerli und auch Trockenfutter ist bereits in Arbeit. Bald soll es das Programm auch für Katzen geben.
Aber bis dahin kann man seinem Hund ruhig diesen Luxus gönnen!
Sie lieben Pizza? Doch Pizza ist nicht wirklich luxuriös, oder? Denkste! Wie wir an diesem Beispiel sehen können, kann man fast alles grenzenlos veredeln. So wird aus einfachem Fast Food echter Luxus.
Die teuerste Pizza der Welt, die man immer bekommt, gibt es in einem Restaurant in Manhattan. Pizzabäcker Nino Selimaj veredelt den italienischen Klassiker mit 200 g verschiedener Kaviar-Sorten, Lachsrogen, dünn geschnittenen Hummerschwänzen, Creme Fraîche und Wasabi. Der Belag wird natürlich nicht mitgebacken, da er roh bleiben muss. Diese Pizza bekommt man für rund 1000 Dollar.
Eine einmalige Aktion war die eines schottischen Pizzabäckers, der auf eBay eine Pizza für fast 3000 Euro versteigerte. Der Belag: in Champagner marinierter Kaviar, in edelstem Cognac marinierter Hummer, geräucherter schottischer Lachs, Blattgold und mit altem Balsamico beträufelter Schinken.
Bon appetit!