Während für so manch einen bereits ein Hotelzimmer ab 200 Quadratmetern eine Suite ist, denken die Superreichen wie immer in ganz anderen Dimensionen. Wie groß würdet ihr die größte Hotelsuite der Welt rechnen? 1.000 Quadratmeter oder gar doppelt so groß? Da seid ihr aber noch bescheiden!
Laut dem Guinness Buch der Weltrekorde findet man die größte Suite der Welt im Grand Hills Hotel & Spa im Libanon. Diese misst sage und schreibe 4.131 Quadratmeter! Die sogenannte Royal Residence befindet sich auf einem separaten, zum Hotel gehörenden Gelände. Dazu gehört ein sechsstöckiges Hauptgebäude sowie einzelne Pavillons für die Angestellten.
Wer sich hier ausbreitet, kann natürlich auch zwei gigantische Privatpools nutzen. Die Luxus-Suite liegt in Broumana, in den Bergen des Libanon und wird vor allem von Scheichs und Ähnlichen besucht. Diese zahlen für eine Nacht rund 35.000 Euro, ein Betrag, der sich durch diverse Extras noch locker vervielfachen lässt.
Die Kelly Family war in den 90er Jahren extrem erfolgreich. Bald wurde das Hausboot, auf dem sie lebten gegen ein Schloss eingetauscht. 1998 zog die Familie ins Schloss Gymnich in Brühl bei Köln. Heute gehen die Geschwister getrennte Wege. Während die einen sich im Showbiz halten, haben sich die anderen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Schloss Gymnich steht seit Jahren leer, da sich die insgesamt zwölf Geschwister nicht einigen können.
Alleine die Betriebskosten des herrschaftlichen Anwesens verschlingen jedes Jahr über 100.000 Euro. Dies hat dazu geführt, das inzwischen 1,5 Millionen Euro Schulden angelaufen sind, die wohl einige der Geschwister begleichen könnten, jedoch gibt es hier wieder laut Medienberichten keine Einigung. Joey Kelly hatte daher darauf gedrängt, dass die Luxusimmobilie versteigert werde. Er selbst bot dafür 1,7 Millionen Euro.
Am Ende war er jedoch der einzige Bieter und der Ärger geht weiter, da der Zuschlag erst ab einem Betrag von gut 2,6 Millionen Euro gegeben wird. Aktuell schätzen Experten die Immobilie auf einen Verkehrswert von 5,3 Millionen Euro. Die größten Probleme beim Verkauf sind, dass das Schloss, das übrigens einst als Gästehaus der Bundesregierung genutzt wurde, in keinem guten Zustand ist und dass es unter Denkmalschutz steht. Daher finden sich offenbar keine Investoren, da der Denkmalschutz die gewerbliche Nutzung schwierig macht. Die Stadt würde es am liebsten der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen, jedoch geht dies eben nicht ohne Investoren…
So manch ein Pferdenarr ist mit seinen Tieren ja auch gerne mal unterwegs, ob nun einfach zu Urlaubszwecken oder für Turniere und andere Veranstaltungen dieser Art. Wer über das nötige Kleingeld verfügt und für sich und sein Pferd nur das Beste will, der könnte sich vielleicht für die Firma AK-Competition in der Nähe von Leipzig interessieren.
Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert Wohnmobile zu bauen, die sowohl Ross als auch Reiter höchsten Komfort bieten. Tier und Mensch sind dabei in einem Wohnmobil in getrennten Bereichen untergebracht. Der stolze Tierbesitzer kann sich über Annehmlichkeiten wie Fußdbodenheizung, Flachbild-Fernseher oder Ledersitze freuen. Die Kabinen für die Pferde im Heck sind ebenfalls komfortabel und mit allem, was dazu gehört, ausgestattet.
Um die 70 Mitarbeiter fertigen die Modelle direkt in der Nähe von Leipzig. Nach eigenen Angaben benötigen sie für ein Modell rund 1.800 Arbeitsstunden. Dafür können sich dann aber Ross und Reiter über echten mobilen Luxus freuen. Um die 280.000 Euro muss man für solch einen Traum einplanen. Das Unternehmen fertigt aber auch besondere Pferdeanhänger, wenn man selbst nicht noch ein Wohnmobil braucht.
Über diesen Tee wurde in den vergangenen Monaten schon viel berichtet. Der chinesische Unternehmer An Yanshi arbeitet gerade am wohl teuersten Tee der Welt und ist von dieser Idee so begeistert, dass er sogar seine Professur als Kalligrafie-Lehrer aufgegeben hat. Bisher war unklar, wann dieser Tee auf den Markt kommen sollte. Nun ist sich An sicher, dass er das Produkt noch in diesem Frühjahr in den Handel bringen kann.
Ein Pfund der ersten Ernte soll sage und schreibe 219.865 Yuan (rund 27.000 Euro) kosten. Später soll der Preis für „nur noch“ 20.000 Yuan pro Pfund günstiger werden. Was macht diesen Tee nun so besonders? Statt mit Kuhmist oder Ähnlichem ist er rein mit Panda-Dung gedüngt. Dies soll der Teepflanze besondere Eigenschaften zugute kommen lassen.
Panda-Bären ernähren sich hauptsächlich von Bambus und verwerten dabei nur gut ein Drittel der Pflanze, der Rest wir wieder ausgeschieden. Dieser Dung sei daher besonders wertvoll. Ihm werden etliche gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen und er soll auch beim Abnehmen helfen. Ob er jedoch wirklich vor den Folgen der Strahlenkrankheit schützt, wie An behauptet, sei dahingestellt. Mal sehen, wie der Tee bei den Luxus-Konsumenten ankommt…
Möglichkeiten die Leichtigkeit des Seins zu genießen gibt es in Berlin viele. Wer sich dem in einer grünen Oase und mit leichten Gaumenfreuden hingeben möchte, der sollte dem Restaurant Facil einen Besuch abstatten. Dieses findet man im fünften Stock des Hotels The Mandala in der Potsdamer Straße.
Die Gäste sitzen in einem Glaskubus, der von viel Grün umgeben ist. Beim Ambiente und beim Farbkonzept hat man sich bewusst an helle Farben, meist an Weiß, gehalten. Daran merkt man schon, dass der Name Facil Programm ist, denn eine gewisse Leichtigkeit zieht sich auch durch die wunderbare Küche von Michael Kempf.
Der 34-Jährige gilt als einer der begabtesten Köche der Hauptstadt und hat sich bereits im Alter von nur 26 Jahren seinen ersten Michelin-Stern erkocht. Für die Desserts ist Chefpatissier Thomas Gläser zuständig, der seine süße Kunst auch in entsprechenden Kursen an Interessierte weitergibt.